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Vipern gehören zu den sogenannten Röhrenzähnern (Solenoglypha), deren Giftapparat sich durch seine besonders große Beweglichkeit auszeichnet. Bei geschlossenem oder leicht geöffneten
Maul zeigen die Giftzähne nach hinten. Erst wenn es geöffnet wird, Ober- und Unterkieferknochen weit auseinander gespreizt werden, ermöglicht die außerordentliche Bewegungs fähigkeit verschiedenster Knochen das Ausklappen der
Zähne nach vorne hin.
Die Zähne haben neben der Injektion eines in der Regel tödlichen Gemischs in die Beute darüber hinaus die Funktion, das Verschlingen des jeweiligen Tieres zu unterstützen: haben
Vipern ihr Futter gefunden oder das getötete Tier im Maul, so nutzen sie die Bewegungsfähigkeit ihrer Giftzähne, indem sie abwechselnd mit dem einen und dann dem anderen Zahn nach vorne hin ins Beutetier greifen, um es Stück
für Stück in ihren Körper zu ziehen.
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