![]() |
|||||||
![]() |
![]() |
||||||
![]() |
![]() |
||||||
|
Das Verbreitungsgebiet der Vipern wurde auf der Weltkarte in orange gekennzeichnet |
|||||||
|
Vipern haben sich im Verlaufe der Evolution an die unter- schiedlichsten Bedingungen ihrer Umwelt hervorragend angepaßt und sich so über fast alle Erdteile verbreitet. Selbst in Kältezonen hinein und bis hin zum Polarkreis reicht das Verbreitungsgebiet der Kreuzotter (Vipera berus). In den etwas wärmeren nördlichen Klimazonen ist die Aspisviper (Vipera aspis) beheimatet. In den mediterranen Vegitationsgebieten Osteuropas lebt die Bergotter (Vipera xanthina), in den feuchten Bergwäldern der Tropen sind Palmenviper (Bothriechis nigroviridis) und die Greifschwanz- Lanzenotter (Bothriechis schlegelii) weit ein häufig anzutreffender Baumbewohner. In den tropischen Gefilden Nordamerikas trifft man auf eine reiche Artenvielfalt von Klapperschlangen ebenso wie in Afrika auf die der Bitis-Familie: von der gewöhnlichen Puffotter (Bitis arietans) bis zur Nashornviper (Bitis nasicornis) sind dort zahlreiche Vipernarten vertreten. Die chinesische Nasenotter (Deinagkistrodon acutus) ist bodenlebend, die Hornviper (Cerastes cerastes), im nördlichen Afrika beheimatet, ist bekannt für ihre Eigenart, sich in den Sand ein zu graben. In Höhen von bis zu 5000 m lebt die Himalaja-Grubenotter (Agkistrodon himalayanus), die Patagonische Lanzenotter (Bothrops ammodytoides) ist die in den südlichsten Regionen lebende Viper. |
|||||||
|
|
|||||||